7 juin, 2008

DIE MÜHLE

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Von einer Mühle in Diedendorf ist schon im 30 jährigen Krieg die Rede. In seinem Buch über «Die Leiden der Evangelischen in der Grafschaft Saarwerden», spricht Pfarrer Matthis von der «zahlreichen Familie Müller», die zu jener Zeit, in unserem Dorf gelebt hat, und dann, durch die Kriegsereignisse, teils ausgewandert, teils ausgestorben war. Einige ihrer Mitglieder, “ Jakob Müller und Consorten“, hatten um 1640, die, bei der Ankunft der Kroaten verscharrte Glocke ausgegraben, und sie verkauft, um sich Brot zu verschaffen.

Zu dieser Familie gehörte auch der Meier Hans Jörg, der Müller in Diedendorf war. Im Jahr 1635, heiratet er in Bockenheim die Witwe eines Nagelschmieds und pachtet daselbst die abgebrannte Mühle, unter der Bedingung sie wieder aufzubauen.

Zur gleichen Zeit (1638-39) wird auch in den alten Kirchenbüchern Samuel Müller als Müller und Bäcker auf der Diedendorfer Mühle gennant.1634 heiratet er die Tochter des Stinzler Pfarrers Christoph Wolfram, mit dem der Finstingische Amtmann und Dichter Moscherosch befreundet war.

Es liegt nahe anzunehmen, dass diese beiden Müller Bruder waren. Jedoch wird Hans Jörgs Vater als „Wirt in der Herberg zu Bockenheim“ bezeichnet, während Samuels Vater Johann, Pfarrer in Meiningen /Franken ist.

Nach mündlicher Überlieferungen stand diese alte Mühle in den „Newetsmättle“, beim, Grossenberg“, dort wo die heute nicht mehr bestehende kleine Brücke über den Otterlachergraben führte. Der „Eselsweg“, der oberhalb von Hecks von der Dorfstrasse abbog, und auf dem die Esel die Getreide und Mehlsäcke hin-und-herschleppten, lief in gerader Linie den Buckel hinunter zur Mühle, und die Alten erinnern sich noch, dass früher der Grosseberg „Hans Jörgen Berg“ gennant wurde. Auch Mauerüberreste sollen bis anfangs unseres Jahrhunderts dort beim Bach noch sichtbar gewesen sein.

Die Mühle an der Saar wurde erst nach dem 30jährigen Krieg, wohl gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet, als herrschaftlicher Besitz, der vom Grafen an einen „Beständer“ verpachtet wurde. Der erste als Müller bezeichnete Einwohner, der im Diedendorfer Kirchenbuch vorkommt, heisst Jacob Streiner oder Striener, verheiratet mit Susanna Rubi aus Goerlingen. Er ist vor 1710 gestorben, und Vorfahr der hiesigen Familie Bucher. Daraus geht hervor, dass bereits im 18.Jahrhundert, und obwohl auf dem Diedendorfer Bann gelegen, unsere Mühle, den Namen des bekannteren Dorfes Wolfskirchen trug.

Zur gleichen Zeit wird im Pisdorfer Register Johannes Schwartz, von Blassenheim im Elsass, als Müller in der Wolfskircher Mühle eingetragen. 1703 und 1704 werden ihm hier zwei Söhne geboren, und 1708 stirbt er in Diedendorf, im alter von 40 Jahren.

In Jean Schlumbergers „histoire du moulin de Wolfskirchen“, lesen wir, dass der erste Pachtvertrag 1705 mit dem Schweizer Peter Büchi geschlossen wurde, dessen Vater Müller in Burbach war.
Auf ihn folgt 1706, als „Erbbeständer“, Frantz Anton Moser, katholisch, geboren um 1682, verheiratet mit Elisabeth Girardin.

In der Tabelle von 1742, die die Einwohner unseres Dorfes und ihre Güter, sowie die herrschaftlichen Besitzungen aufzählt, erfahren wir folgendes : „in diesem Bann liegt eine herrschaftliche Mahl, Ohlig, Walck und Loh Mühle auf der Saar, die aber nicht banal ist und jährlich 46 Simmer halb Weizen, halb Moltzer zur Herrschaftlichen Renthey liefert, auch 35 Gulden 5 Schilling Renthengeld dahin bezahlt. Die Erbbestandsgüter bestehen in der Mühle und dazu gehörigen Gärten 2 ½ Morgen, 22 Ruthen Inhalt, sodann 7 ¾ Morgen, 31 Ruthen Erbbestands Matten. Der zeitige Erbbeständer ist Anton Mosser…..

Sein Sohne Frantz Anton, verheiratet mit Agatha Bernauer, von deren Vater Jakob im katholischen Kirchenbuch von Wolfskirchen gesagt ist, er sei „Müller in der neuen Mühle“, ist zuerst Mahlmüller in Bockenheim, bevor er um 1744 die hiesige Mühle übernimmt. über ihn lesen wir in der „Geschichte der Stadt Saar-Union“ von Levy : “1743 kam Louis Charles de Lorraine, comte de Brionne nach Bockenheim, und vernahm, dass seine Mannschaft sich dem Trunk ergab. Zur Beseitigung dieses Lasters erliess er eine Tagesordnung, laut welcher den Wirten, und insbesondere dem Wirt und Müller Moser, der im Jahr zuvor gelegenheitlich der Kirmess und an den Sonntagen vom Ausgang der Vesper bis 9 Uhr Violine spielen und tanzen liess, verboten wurde, nach der Feierglocke dem Militär auszuschenken…“

Im Jahr 1757 wird Johann Adam Schneider Erbbeständer unserer Mühle. Sprössling einer uralten Müllerfamilie aus Weyer, ist er offensichtlich ein Nachkomme jenes Adam Schneider, der 1587 die Ischer Mühle gründete. Verheiratet mit Catharina Sins (Zens) ebenfalls aus Weyer, stirbt er als „alter Müller“, den 20 06 1777 in Diedendorf.

Die Pacht, die er zahlen muss, beläuft sich auf 80 Gulden current, 23 Simmer Weizen, 23 Simmer Moltzer, 1 Gulden Schwein und Gewürtzsteuer, 9 Gulden für zwei Brühl (Wiesen), 2 Gulden für einen Wassergarten, 5 Gulden für Mahl und Olichmühle. Das wird schon ein schönes Stück Geld gewesen sein.

Für 5 Generationen geht nun die Mühle vom Vater auf den Sohn über, und jeder dieser 5 Schneider heisst Johann Adam.

Der zweite heiratet 1763 Christine Stroh, der dritte 1793 Christine Schmidt, beide aus Wolfskirchen, und es muss dieser dritte Hans Adam gewesen sein, der die von der Revolution als Nationalgut erklärte herrschaftliche Mühle dem Staat abkauft und als Eigentum erwirbt. Die „rente emphythéotique“ jedoch, die darauf lastet, d.h. das Recht des ehemaligen Fürsten, einen jährlichen Zins zu beanspruchen, hat er nicht einlösen können, und diese Rente wird vom Consul Bonaparte, im Jahr 12 der Republik übertragen, und bleibt bis 1888 dessen Erben erhalten, denen also die Mühle einen jährlichen Zins auszahlen muss.

Der 4. Johann Adam Schneider (1794-1844) heiratet die Tochter des aus Wolfskirchen stammenden Pfarrers Johann Heinrich Quirin. Ihr einziger Sohn, der 5. und letzte Hans Adde (1832-1862) erwählt sich 1852 eine Gattin aus Diedendorf : Christine Bauer (1825-1895), Tochter des Hufschmieds Jakob Bauer und der Catharina Müller (aus Bärwels). Sie wohnt mit ihren Eltern im heutigen Kassenhaus ( CMDP).

Die Ehe bleibt kinderlos, und nach dem frühen Tod ihres Mannes, erwirbt die Wittwe, von den Erben des ehemaligen Diedendorf Maire und Napoleonsoffiziers Christian Tritz, das Haus, das wir Alten heute noch „Schneidersch“ nennen, obwohl keiner mehr weiss warum.

In ihrem Alter wird diese „Scneidersch Bäsel“ ihren Neffen Jacob Bauer aus Amerika zurückkommen lassen, um ihm ihr Vermögen zu vererben. Der Neffe war nämlich ausgewandert, weil seine Eltern in Pisdorf seine Heirat mit der Pfarrersmagd Gretel Scmidt aus Schillersdorf missbilligten, und deshalb ist der Bauerschakob, den wir noch alle gut gekannt haben, 1884 in Mc Zena, im Staat Ohio geboren.

1867 verkauft die Wittwe die Mühle für 33000 F an die 7 Geschwister Schantz und Rogy. Diese sind Anabaptisten, kommen vom Haras bei Sarralbe, und scheinen die Mühle hoffnungslos heruntergewirtschaftet zu haben.Von Juli 1886 bis April 1887 sterben nacheinander Joseph, Madeleine und Jean Schantz, und im April 1888 wird der Grundbesitz von Ernest Schlumberger erworben, für ganze 105 Mark.

Dieser lächerlich niedrige Preis scheint ein Witz zu sein; doch die Gebäude waren anscheinend total verkommen, und ausserdem lastete die Rente emphythéotique immer noch darauf.

Es ist Nicolas Striffler, der Schlossherr, der diese Rente im Juni 1888 für 9600 Mark an sich bringt. Er war, sagt man uns, ein schlauer Fuchs, der sich, als ehemaliger Notariatsschreiber, gut auskannte im Geschäftemachen. Fast 20 Jahre lang wird er bei Ernst Schlumberger die Rente kassieren, bis er sie ihm endlich, im Jahr 190, für 15 750 Mark verkauft.

Von 1891 bis 1923 ist Gustav Trautmann, Schlumbergers Schwager, gérant und associé der Mühle. Dann zieht er sich nach Strasbourg zurück, wo er den 18.6.1942 in seiner Wohnung, 10 avenue des Vosges verstirbt.

Zu seiner Zeit bessas die Mühle noch das alte herrschaftliche Fischrecht in der Saar, von der Brücke bis zum Holzwinkel, und Henri Bucher, unser späterer Obermüller, war als junger Laufbursche beauftragt, abends die Netze einzuziehen. Wenn er dann in seinem Kahn die Saar heraufpaddelte, stand Trautmann auf der Brücke, über das Gelände gebeugt, um den Fang zu begutachten, und seine goldene Uhrkette glizerte auf seinem wohlgenährten Bauch. Er war ein vornehmer Herr, sehr stattlich und weltgewandt. Seinem Neffen und Nachfolger hingegen, Jean Schlumberger, war nichts an gesellschaftlichem Prunk gelegen. Er war ein Einzelgänger, aber ganz gewiss eine interessante Persönlichkeit, obwohl er an Dinge glaubte, die wir Bauern kurzum mit dem Wort „Mumbitz“ abmachen.

Zum Schluss noch einige Daten:

1901 wird die Mühle durch Brand total eingeäschert
1906 wird die „Villa“, oder das „kleine Schloss“ gebaut. In früheren Zeiten stand da eine Schäferei. 1854 verkaufte die Schwester des 4. Hans Adam Schneider, Salomé, Ehefrau des Müllers Philipp Jacob Fichter wohnhaft in Pisdorf, das Gebäude an den Weinhändler und Wirt Christoph Gressel, der darin eine Streichhölzfabrik eröffnet. Unter seinen Angestellten gab es etwa 20 Kinder von 8-14 Jahren, aus Diedendorf, von denen er bei einer Inspektion behauptete, er stelle sie nur aus Mittleid ein, um sie nicht der Bettelei auszusetzen.
1869 kauft Johann Trautmann das grosse Haus an „Gressels Berg“ für 10 000 F. Es gibt davon noch eine schöne Photografie bei Willy Meyer, einem der Nachkommen Johann Trautmann, aus der Helleringer Müllerfamilie, verheiratet mit Caroline Frantz, einer der hiesigen 5 „Spielmannstöchter“, ist der Vorfahr der Familie Graff.

Auch dieses Gebäude wird schliesslich, samt Garten, im Jahr 1895 an Ernest Schlumberger verkauft, und später abgerissen, damit an seiner Stelle die Villa entstehen kann.

Gegenüber werden 1907-1908 drei Wohnhäuser für Angestellte der Mühle gebaut, die, später von den Familien Klett, Weber und Ballé erworben werden.
Das Haus des Direktors entsteht 1924 „hinten an der Mühle“. Da wohnte lange Jahre unser Freund André Pittet ; im Garten hatte Liselotte schmale, rechteckige Blumenbeete angelegt, die André die „Hünengraber „nannte.

Heute ist es einsam geworden da unten, wo einst so viele Diedendorfer eine fröhliche Arbeitsgemeinschaft bildeten, und allen, die diese Zeit gekannt haben, tut es von Herzen leid, dass die lange Geschichte der Mühle wie in dem traurigen Volkslied enden musste : “da ging das Rad nicht mehr…“

FLANERIES AU FIL DES SENTIERS DISPARUS

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L’âge de la retraite est souvent redouté, surtout par ceux que l’oisiveté déprime,et qui soudain se sentent exilés dans quelque no man’s land par la mention « rayé des cadres ».
D’autres en revanche acceptent de bon cœur leur exclusion d’un monde contraignant, du fait qu’ils tiennent en réserve un hobby auquel se consacrer désormais; et peu importe la nature du dada, pourvu qu’on cavale. Pour ma part, j’ai pris le tournant dans l’euphorie, pour aller cavaler à travers champs et archives en amoureuse du temps jadis.

Genèse d’une passion

Mon attachement au passé est né, il y a bien longtemps, de l’osmose entre mon grand ’père et l’enfant que je fus.
En hiver, par les doux crépuscules de neige et de silence, nous nous installions sur le bahut de la «Stub», derrière le poêle à deux étages, qui jetait au plafond des lueurs d’incendie, et «Vatter» reprenait, pour notre commun bonheur, le fil de ses souvenirs du temps passé.

Aussi intarissable que Shéhérazade, il évoquait les veillées entre voisins dans la «Kunkelstub», le battage au fléau sur l’aire des granges, à la lueur d’un quinquet posé dans une niche du mur, les lessives au «Hasebrunne» dans le claquement des battoirs, les jeux de «gill» et de «Mutter wieviel..» que nous reprenions, nous aussi, dès les premiers beaux jours, mais qui aujourd’hui sont tombés dans l’oubli. Il me faisait également le portrait des originaux,qui en leur temps défrayaient la chronique du village,tels « Schrinersch Paff», «ZinckeMichel», «LotterschAboll», «Heidekarl» et m ‘enseignait les comptines et chansons d’antan.
Moi,j’écoutais,j’interrogeais,jemémorisais,inlassablement,gratifiée par une litanie de mots tendres inventée à mon intention « Hasegärtel ,Himmelsschliessele ,Süggelsbliemele ,Wisshilchel… ».Entre nous la connivence était telle qu’au cours de ces transferts d’une mémoire à l’autre s’opérait à la perfection et que je captais les non-dits de la nostalgie.
Cette nostalgie aussi m’est restée, fil de soie dans la trame des jours, écho d’un monde hors de portée et pourtant si proche ,qui reste au centre de mes quêtes ,et ,peut-être ,en guise de paradis ,au bout de ma trajectoire.

Unité de lieu :D iedendorf

Mon petit village sur la colline est situé en Alsace Bossue ,l’ex comté de Sarrewerden enclavé dans les terres de Lorraine ,qui par chance a su préserver son charme discret d’arrière-pays. Les traces du passé y sont encore décelables ,les bornes de 1533 y veillent toujours sur d’anciennes frontières et ses lieux-dits sont autant de messages parvenus jusqu’à nous à travers les siècles.
Ma patrie ,au sens plein du terme ,est ici, nulle part ailleurs .Ainsi quand mes parents ont formé le projet d’aller s’établir dans la haute vallée de la Bruche ,le pays de ma mère, le grand ’père s’est déclaré partant ,mon petit frère jubilait ,et moi, trois jours durant ,j’ai pleuré comme une madeleine. J’avais sept-huit ans et c’est ma détresse ,imperméable à tous les arguments ,qui a fait capoter le projet .A l’ère de la mobilité ,je suis donc un anachronisme avec mon culte des racines et mes goûts d’aventurière des petits sentiers.
Car les découvertes que je fais sur mon propre terrain me fascinent davantage que les sites les plus grandioses :au « Holzwinkel » où ,en 1954,lors d’un dragage de la Sarre ,on a trouvé des fragments d’une statue et d’autels des temps romains, traînent toujours des tuiles à rebords ,et leurs éclats apparaissent même en surface des taupinières dans les prés alentours .Dans les fourrés de l ‘ancien « Miederswald » se cachent des bornes aux armoiries intactes ,qui ont échappé aux vandales de la Révolution, et près de la « Schaffnersmatt » subsistent dans la forêt des digues d’un ancien étang ,dont le nom oublié figure
dans un document trouvé par hasard ,etc…
Quant aux surprises que me réservent les lieux-dits ,disparus du cadastre lors de la dernière rénovation ,elles me font exulter. .Le « Daubenbrunnen » à l’ombre des peupliers ,par exemple, n’a jamais été un rendez-vous des pigeons !Ce nom ,lui vient d’une très ancienne famille ,dont l’ancêtre Hans Daub ,est revenu de son exil dans le Hunsrück vers la fin de la Guerre de Trente Ans. C’est lui ,ou son fils Hans Jacob( avec lequel le patronyme s’est éteint à Diedenuff) qui a vraisemblablement capté la source et fait poser le grès de la margelle.
A mon regret toutefois, mes accès d’allégresse pour si peu de chose restent incommunicables ,et rares sont les interlocuteurs qui ont su écouter jusqu’au bout et sans bailler mon rapport de détective sur le « Wiebersweiler Hof », mentionné comme disparu depuis longtemps par le traité de Westphalie.
Alors je butine, pour mon seul plaisir, sans méthode et sans souci de rangement, d’arbre en arbre, de fleur en fleur, du nectar plein les pattes que, faute d’alvéoles, le vent emporte.

Le puits de Valentin

Dans les propos de « Vatter » revenait souvent le nom de « Feldesgass »,un chemin qui reliait la rue du village au « Feldesbrunne »,ancien puits à balancier, où les ménagères du quartier allaient puiser l’eau et laver leurs légumes .Il y a quelques années ,mon cousin Albert a reconstruit le puits circulaire et remis en place les pièces de grès de la margelle ,retrouvées dans les broussailles.
Ce lieu est resté pour moi un lieu de mémoire ,baigné d’un vague mystère ,où les enfants d’autrefois faisaient leurs parties de glissade ,à croupetons sur les sabots ,et où, dans le verger attenant du « Schoppertergarten »,les loups ont dépecé un poulain par une lointaine nuit de neige.
Or au cours de mes recherches d’archives ,j’ai découvert qu’à l’origine le chemin et le puits portaient le nom de « Veltinsgass » et « Veltinsbrunne »,qui ,par conséquent sont dérivés non pas de « Feld » (champ),mais de Veltin ou Velten, diminutif teuton de Valentin.
De ce constat découle une hypothèse : jadis un habitant du village ,nommé Veltin ,a fait creuser le puits et lui a laissé son nom,mais je n’espérais guère pouvoir étayer un jour cette supposition.
Car aux dires des anciens ,qui tenaient l’information de leurs grands ’parents « le puits était aussi vieux que le village »,ce qui nous ramène à la seconde moitié du 16eme siècle.
En 1559 en effet ,après une longue période de désertification ,le village fut reconstruit notamment par des familles huguenotes, originaires du pays messin surtout. C’est pourquoi Diedenuff est considéré comme l’un des sept « villages welsches » du comté de Sarrewerden.
Malheureusement ,je n’ai trouvé nulle trace de recensements de populations dans les documents de l’époque ,à l’exception de la « Türkenschatzung » de 1542, dont les listes (« Hansen Gret un sin Magd », « der alt Müller », « Jockel un sin Knecht » etc…)attestent qu’à cette date, les patronymes ne s’étaient pas encore formés chez nous.
En 1990 enfin, grâce aux travaux du Dr.Hein ,j’ai pu compulser un document extraordinaire ,dont la lecture a déclenché un de mes alleluia !de « Fachidiot »,car l’un des personnages mentionnés dans ces textes pourrait être mon foreur de puits.

Aperçus de la justice de paix du 16eme siècle

Il s’agit des « Amtsprotokolle » ou actes de justice du Comté ,en date de l’an 1589.Ce recueil d’environ 150 protocoles de procès est tenu par le « Schultheiss » ou prévôt Friedrich Burgundisch, qui ,assisté de trois échevins ,présidait le tribunal de justice de paix à Bockenheim (Sarre-Union).Quant aux plaignants ,accusés et témoins ,ils viennent des villages d’Alsace Bossue.
La séance du lundi 17 mars 1599 est consacrée à l ‘affaire Simon Becker de Diedendorf versus Velten Meyer ,le maire ,accusé de tentatives de séduction sur la femme de Simon .C’est d’ailleurs l’unique (et cocasse) cas de harcèlement sexuel du recueil.
Le procès s’ouvre sur la déposition du mari outragé :moyennant finances, le maire a tenté à plusieurs reprises d’inciter sa ménagère à la débauche, ce pourquoi il porte plainte en priant le tribunal d’interdire à l’accusé ses honteuses manœuvres.
Pour étayer ses griefs ,Simon dépose en outre une supplique en huit points, qui cependant ne figure pas dans le protocole. L’accusé demande copie de l’accusation et de la supplique afin de lui permettre de préparer sa défense .La requête est accordée et l’affaire reportée au mardi,22 avril.
Toutefois ,comme les témoins à charge sont présents à l’audience ,le Tribunal décide d’enregistrer leurs dépositions aussitôt ,afin de réduire les frais de procès.
Audition des témoins :
-Schneider Georg déclare avoir aidé à servir dans la « Stub à Bastiani »,et avoir vu le maire importuner la femme de Simon ,qui se tenait près du poêle : »Er hat ihr nach dem fürtuch griffen » (il lui a mis la main au tablier).
-Weihler Jacob déclare ne rien savoir à propos des pièces d’argent que le maire aurait proposées à la femme de Simon ,mais confirme le tripotage du tablier.
-Steffen Hans rapporte avoir vu le maire se rendre derrière la maison du plaignant ,dont la ménagère se tenait sur le pas de la porte .Il ignore toutefois ce qu’ils se sont dit.
-Bauer Peter relate un incident survenu lors du baptême chez les Becker : profitant de l’absence de Simon qui était allé chercher du vin au domicile du maire ,celui-ci, déjà bien « beweint »(pinté),a suivi la femme de Simon dans la grange ,où elle a eu bien du mal à se soustraire à ses assiduités .De même ,à Bastiani ,il s’est attablé auprès d’elle ,pour l’importuner par des gestes déplacés et des propos malhonnêtes. Mais lorsque lui ,Peter, en a averti Simon, le maire s’est éclipsé(« vom Disch gemacht » ).
Après ces témoignages mâles que l’on peut supposer empreints d’une secrète envie ,la parole est accordée aux témoins du sexe faible.
-« Die Zieglers »,la femme ou veuve du vieux tuilier ,déclare avoir assisté au repas de baptême ,au terme duquel le maire s’est levé de table, disant à sa femme qu ‘elle pouvait rester encore et qu’il allait s’occuper des bêtes .A son retour ,les convives étaient tous pintés(« bezecht »).
A Sebastiani elle l’a vu harceler la femme de Simon et lui tendre une pièce de monnaie .Pour fuir ses avances ,celle-ci est sortie ,mais il l’a aussitôt suivie .Alors elle ,la Zieglers ,est allée voir ce qui se passait et l’a trouvé seul ,debout sur la pierre de l’âtre.
-Meyel, la femme du tuilier ,rapporte que le maire est arrivé alors que tout le monde dansait .Il exhibait ses pièces et s’est mis à peloter les danseuses ,y compris la femme de Simon qui a réussi à lui échapper.
-La femme de Weber Hans déclare qu’un jour, en entrant chez Simon, elle a trouvé sa ménagère en larmes ;elle tenait dans sa main du miel sur une feuille de chou,que de son aveu ,le maire venait de lui offrir
-Martha ,la femme de Bauer Peter, clôt la série de témoignages par la description d’une scène surprise ,lors de l’engrangement de la dîme de céréales :dans un recoin de la cour, l’amoureux transi se tenait agenouillé aux pieds de l’objet de sa flamme .A l’approche de Martha ,il s’est éloigné.
Après enregistrement des dépositions ,la séance est levée .Quant à la deuxième séance ,cinq semaines plus tard ,elle sera rapidement expédiée ,car Velten s’y rend sans témoins et présente sa défense par écrit .Nous ne connaîtrons pourtant pas son argumentation ,car ce document aussi a disparu, et le protocole ne fournit qu’une seule indication à son sujet :après lecture ,il sera transmis au bailli.
Le jugement rendu dans la foulée ,rappelle davantage les sentences de Salomon que celles de nos techniciens actuels :

« Compte tenu des déclarations orales et écrites des deux parties, ainsi que des témoignages et entretiens divers ,le tribunal ordonne ,au nom de la loi, que table rase soit faite des soupçons ,médisances ,menaces et hostilités. Il déclare rétabli dans son honneur chacun des comparants ,et le somme de se pardonner mutuellement ,de sceller l’accord par une poignée de mains ,et de s’abstenir désormais ,en paroles et en actes ,de toute animosité ,sous peine d’une amende de cinq livres.
Pour sanctionner ses propos et gestes inconvenants ,l’accusé est condamné au remboursement des frais de plaignant ,soit cinq sols ,et au paiement d’une amende de douze livres à l’Etat. »
Le litige ainsi réglé ,le juge rappelle une ultime fois l’essentiel de la sentence :dorénavant tous les efforts devront porter sur le maintien de la concorde ;

Commentaires

-«a Bastiani dans la Stub » :il s’agit de la fête de saint Sébastien (20 janvier) dans la salle d’auberge du village .C’est l’équivalent du « Schutzenfest » en l’honneur des « Schützen » armés d’arcs ou de mousquets ,dont Saint Sébastien est le patron ,et qui formaient une espèce de milice villageoise .A Diedendorf ils s’entraînaient au tir dans les « Schützenäckre »,lieu-dit qui perpétue leur souvenir.

A propos du comportement de Valentin

Le miel offert sur une feuille de chou est une offrande d’amour ,plus burlesque ,et plus touchante aussi ,que nos pralinés « mon chéri » !
Aux manants de Diedenuff ,ce geste a dû paraître le comble du saugrenu, autant que l’idée folle de s’agenouiller devant une bonne femme .S’afficher de la sorte ,par des avances faites en public et tenter ouvertement d’acheter les faveurs de la mijaurée ,c’était du jamais vu ,et ça ne se faisait pas !
Aux yeux de ses contemporains ,le comportement de Valentin était donc d’une extravagance scandaleuse dont l’écho a dû se propager comme un scoop de village en village Pas possible qu’un homme marié, maire de surcroît, oublie à ce point le sens de l’honneur !Qu’il ait envie de culbuter la Beckersch ,on pouvait comprendre, mais ses airs souffreteux, ça non !
Car la mentalité de l’époque en milieu rural était rude ,et empreinte ,pour tout ce qui concernait les sentiments ,d’une pudibonderie qui n’a pas totalement disparu de nos jours. A preuve : dans notre patois le verbe « lieben » n’a pas cours :au mieux on dit « ich kann dich gut hann ! »
On peut donc se poser une question :pour être si atypique ,l’amoureux éperdu venait-il d’ailleurs ?Il n’est pas impossible qu’il ait fait partie de la deuxième génération de Huguenots venus repeupler le village quarante ans plus tôt.

La dîme au château

En 1589 la construction d’un petit château renaissance flanqué de tourelles vient tout juste de s’achever sur les derniers travaux d’aménagement ,sculptures des poutres ,peintures murales.
Son propriétaire et bâtisseur est Johann Streiff von Lauenstein. Investi du fief de Diedendorf en sa qualité de bailli du comté ,il bénéficie de ce fait de la dîme ,le dixième des récoltes que les habitants sont tenus de livrer au château, et c’est manifestement à lui que le village doit l’implantation d’une tuilerie ,pour que soient produits sur place les briques et tuiles dont il aura besoin.
Le châtelain est un sympathisant des Huguenots ,qu ‘en revanche, l’église luthérienne ne voit pas d’un très bon œil, car ces fortes têtes tiennent aux particularités de leur dogme et s’opposent à toute idée de conversion. « Die Diedendorfer Reformierten galten als besonders giftig »,affirme G. Matthis ,notre historien régional.
Streiff pourtant favorise et protège les « Hergeloffene » dans l’incessante guérilla qui les oppose aux autochtones luthériens, et lors de son procès ,le maire lui aussi ,bénéficiera de cette protection.
Car le bailli assume également la fonction de juge de dernière instance pour ce qui concerne la justice de paix ,et son intervention en coulisse dans le procès du maire ,ne fait aucun doute au vu des particularités de la procédure .Effectivement ,dans la série des procès de 1589,Valentin représente un cas unique :il est le seul à demander un délai pour préparer sa défense ,le seul à se passer de témoins et à présenter ses arguments par écrit, le seul aussi ,dont, après lecture ,le dossier sera transmis au bailli.
De là à imaginer que Streiff lui-même a concocté le plaidoyer de son protégé ,il n’y a qu’un pas, que ma « conviction intime » franchit allègrement ;et c’est avec la même conviction ,ou la même désinvolture qu’en fin de compte j’estime rétablie l’identité entre le foreur de puits et le coureur de jupons ,en sacrifiant la rigueur de l’historien au goût du rêve !

Conclusion

Pour boucler ce parcours à méandres ,revenons un instant au « Veltinsbrunne »
Son site à l’abri des buissons s’ouvre au nord ,sur un paysage de collines douces ,et la source toute proche ,dite « Kindelsbrunne » nous rappelle des souvenirs d’enfance .Elle coule dans un creux du « Simbtemättel »,le pré de Simon (auquel Simon Becker peut être a laissé son nom),et nous nous y attardions volontiers ,dans l’espoir d’entendre vagir les bébés qu’elle était censée fournir aux familles.
Ce coin de verdure est donc resté cher à une poignée d’amoureux de la nature ,consternés par la récente implantation d’un affreux poulailler à proximité ,et par l’irritation du propriétaire :le puits entrave les manœuvres du tracteur, dit-il, et comme il ne sert strictement à rien ,il faudrait le démolir !
Bref ,après plus de quatre siècles d’existence ,une menace plane désormais sur le Veltinsbrunne, qui risque fort d’être sacrifié un jour ou l’autre à ce que l’on nomme le progrès et à la rentabilité, idoles de notre temps.
C’est pourquoi ,en évoquant l’histoire de ses origines ,j’ai tenté de briser une lance en sa faveur :le puits de Valentin fait partie de notre patrimoine ,et à ce titre il mériterait notre respect, ainsi que notre gratitude pour services rendus….

LES BOHEMIENS

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Les «gens du voyage», vanniers, rémouleurs, rétameurs, colporteurs et mendiants, qui de temps en temps faisaient escale au village, font partie du monde de mon enfance, un univers d’images, d’odeurs et de musiques aujourd’hui disparues.
Entre ces nomades et nous, les sédentaires, s’établissaient souvent des rapports de convivialité. Nous connaissions les noms de ceux qui passaient régulièrement, et lors de leurs collectes de victuailles et de vieilles hardes, les femmes à longues jupes bariolées s’attardaient pour un brin de bavardage.
- «Ca va, Victorine ? disait ma mère, le petit s’est remis de la bronchite ?»
Et Victorine racontait ses tracas. Elevée à Lixheim, chez les bonnes sœurs, qui lui avaient enseigné la couture et la broderie, elle rêvait d’une vie rangée. Mais Hurgargovitch, son homme, ne tenait pas en place, ni surtout sa nombreuse progéniture, qui avait lacéré le papier peint du logis à Berthelming lors d’une vaine tentative de sédentarisation.
- «De vraies bêtes sauvages, soupirait Victorine, ils deviennent fous si on les enferme !»
Ils avaient donc repris leur errance, campant à l’abri des haies sous une tente, à l’entrée de laquelle, quand l’hiver était rude, il fallait entretenir le feu toute la nuit, pour préserver les enfants de l’hypothermie.

Quant à Badiss, le vannier et grand amateur de schnaps, il s’installait sous l’auvent de la vieille tuilerie, où aussitôt se rassemblait autour de lui la marmaille du quartier, avec laquelle il partageait son casse-croûte à l’occasion : une bouchée de pain et de lard pour Elfriede, Charles, Erna et cie, puis Badiss repliait son «Schläntzer» pour aller quémander le digestif chez l’habitant : «Hanner kein Gläsel Schnaps fur min Zahnweh ?» (vous n’auriez pas un petit verre pour ma rage de dents ?)

Il paraît d’ailleurs que la tournure «hanner ebs für mich ?» est à l’origine du surnom «Hanner», que l’on donne en Alsace à une certaine catégorie de vagabonds .Bref, le vannier Badiss, qui a transmis son art à quelques habitants de l’Oberdorf, faisait partie du folklore villageois. Il mentait avec éloquence, en farcissant son discours de «Joseph Maria» et de «heilichi Mutter Gottes, der Biltz soll mich treffe wann ich liej !» (Sainte Mère de Dieu, que la foudre m ‘emporte si je mens !)

Le rétameur Ingold nous était moins familier, puisqu’il ne venait qu’une fois l’an. Il avait sa place attitrée au bout du village, devant l’auberge Finck. Sur son trépied planté au-dessus d’un brasier, le chaudron où bouillonnait un liquide vif-argent, avalait les cuillères et les fourchettes ternies des ménages, pour les restituer dans l’éclat du neuf, un tour de magie qui fascinait les enfants attroupés.

Parmi ces personnages extravagants, j’avais une préférée : Rosel, une petite fille de mon âge, apparaissait par intermittence dans le sillage du vieux «Schnewel» au pied bot et de sa femme Nannel. Ils venaient de Kirrwiller/Hinsingen, et dans leur carriole s’entassait de la vaisselle second choix, qu’ils troquaient contre les peaux de lapins et les sacs de chiffons des ménagères.
Avec ses boucles brillantes et ses grands yeux noirs, Rosel était si jolie que j’avais donné son nom à ma poupée, celle que mon petit frère immola plus tard ,à mon grand désespoir, dans le four du poêle de faïence.
Un jour, comme Rosel avait partagé notre goûter de beignets et de sirop de framboise, ma mère, après son départ, ébouillanta le verre, dans lequel elle avait bu, ce qui me choqua comme un sacrilège.

Pour alimenter ma curiosité, il y avait aussi, outre ces rencontres, les chansons, anecdotes et légendes relatives aux bohémiens. «Schwartzbrauner Zigeuner, du kennst meinen Schmerz, und wenn deine Geige weint, weint auch mein Herz…. » fut une des premières bluettes qu’on m’enseigna, et aux dires de ma mère, je l’ai claironnée un jour, à l’âge de 3-4 ans, en descendant la grand ’rue à Sarrebourg, seule au monde avec mon tzigane, sous l’œil amusé des passants.

Je me rappelle aussi la «Bettelprinzessin», un mélodrame joué dans la salle de l’auberge par les acteurs du cru. Je devais avoir 5-6 ans, et cette première représentation théâtrale m’a laissé un souvenir impérissable. La vedette en était Fuhrmanns Elise, enfant trouvée, recueillie par des bohémiens, et j’entends encore sa jolie voix de soprano : «Ringlein kleines, Ringlein feines, goldner Ring, begleite mich…» Cette bague, unique et mystérieux héritage de la pauvre orpheline, allait révéler sa noble naissance, et supprimer les obstacles entre elle et le jeune Comte, dont elle venait de tomber si éperdument amoureuse.
Le happy-end cependant, qui faisait pleurer l’assistance, ne me satisfaisait qu’à moitié. Et les bohémiens alors ? Au lieu de les laisser reprendre la route, elle n’aurait pas pu les accueillir dans son château, l’ingrate ?
- «Ca me paraît difficile, dit mon père, vu que demain Elise sera de nouveau à la laiterie, le Comte au moulin et le père Novack en train de rédiger un article pour les Dernières Nouvelles !»

Et puis, il y avait les histoires de mon grand ’père. Il évoquait la bohémienne qui , rouée de coups par son homme, rembarre vertement le gadjo prêt à intervenir : «Er kleid mich un weid mich, na derf er mich aa schlaan !» (il me vêt et me fait paître, il a donc aussi le droit de me battre). Et il me parlait longuement de «Heidekarl», vénérable vieillard, qui depuis son point d’attache au «Heideneck» de Wingen, sillonnait le pays dans une charrette à bras, où il s’installait pour dormir. Il est mort en 1910 sous le vieux poirier du verger de mes arrière-grands-parents, et un prêtre l’enterra à gauche de la porte d’entrée de l’ancien cimetière, en présence de ses fils et de l’ensemble de la population. Les jeunes filles ont longtemps fleuri sa tombe, et l’instituteur Brohm lui a consacré une oraison funèbre pleine d’émotion et de poésie, retrouvée dans les archives du village.

A ces réminiscences, «proches et lointaines, claires et perdues», s’ajoute le souvenir de mes petits élèves manouches de Bischtroff, qui ressemblaient aux enfants hindous des rives du Gange. Il y avait Madeleine et Pousti, les belles adolescentes, puis Bibo, le petit maharadja, et la cadette Mouti, qui riait en louchant avec exhubérance, et qui, me dit-on, a fait une carrière de voyante quelque part en Moselle. La grand’ mère de la tribu était surnommée «Essigmutter», à cause de son air souffreteux, que le gendre compensait en faisant chanter son violon des nuits entières dans la masure, lavée à grande eau chaque matin.
La tolérance bon-enfant qui existait alors dans nos villages à l’égard «du prochain», fut-il d’une autre «race», est aujourd’hui en régression sévère, érodée par le «chacun pour soi». Nous vivons à l’age des clôtures-symboles, qui font barrage à l’ancien devoir de solidarité, même en milieu rural.

Les origines des bohémiens

D’où viennent-ils, ces «fils du vent», restés fidèles à l’errance à travers le temps et l’espace ? Comme eux-mêmes ne manient guère la plume, nous ne disposons que de littérature «gadjo» pour tenter d’y glaner des bribes de réponses. Or, d’un auteur à l’autre, les informations varient et parfois se contredisent. Car l’histoire des peuples nomades est confuse et diversifiée, et leur mémoire basée essentiellement sur la tradition orale.

En outre, des tabous font obstacles aux investigations : il est, par exemple difficile, voire impossible de remonter les filières généalogiques des familles au-delà de la troisième génération, car une loi manouche interdit de parler des morts, afin de ne pas troubler leur repos.
Mes glanes de seconde main restent donc tout à fait modestes, puisque fragmentaires et entachés de risque d’erreurs variables mais certains.

Noms et surnoms des « gens du voyage »

Le dialecte francique d’Alsace Bossue englobe ces populations sous l’appellation «Ziginner», toujours en usage, ou «Heiden», c’est à dire « païens » que les jeunes générations, n’emploient plus guère aujourd’hui.
Les termes français correspondants sont «romanichel» (contraction de «rom» et «manouche») ou «bohémien», le bassin de Bohême représentant une des régions d’Europe à forte concentration nomade dès le haut Moyen-Age.
Quant au terme «Egyptien», courant jusqu’au 19e siècle, il est tombé en désuétude. Le record de fréquence d’emploi est détenu par l’appellation «tsigane», puisque ses variantes (Acigan, Cygan, Tchinghiane, Cykan, Zigeuner ,Zingaro, Cigano) sont en usage dans la plupart des pays d’Europe.
Né au 14e siècle en Grèce, où les «Asigani», originaires d’Asie Mineure et adeptes de Simon le Magicien, s’étaient forgé une solide réputation de devins et de fripons, le nom «Atsiganos» fut ultérieurement donné par analogie à d’autres étrangers venus de l’Est, qui pratiquaient eux aussi la maraude et l’art divinatoire.
A ces vocables de sens général, qui désignent l’ensemble des populations tsiganes, s’ajoutent des termes plus spécifiques pour différencier les tribus. Les Tsiganes d’Europe occidentale se subdivisent en effet en trois grands groupes, dont chacun parle un dialecte imprégné de la langue de son «pays d’amarrage».
- Les Sinté ou Manouches, qui parlent le Sinto, se nomment «Walschtiké Manouches» s’ils vivent en France, «Gatchkéné Manouches» en Allemagne, «Praistiké Manouches» en Prusse, «Piémontési » en Italie.
- Les Rom dont le dialecte est le romani sont les Tsiganes de Hongrie et des pays balkaniques.
- Les Kalé, qui parlent le Kalo, ont choisi comme terre d’élection la presqu’île ibérique.

Le berceau de la race

Caractérisés par des traits physiques, des aptitudes et des goûts qui leur sont communs, les Sintés (ou Manouches), les Rom et les Kalé appartiennent d’évidence à la même ethnie, sur l’origine de laquelle, les savants ont longtemps élaboré des théories divergentes. Aujourd’hui, grâce surtout à l’étude des dialectes tsiganes, on s’accorde à situer le berceau de la race en Inde, sur les rives du Gange et de l’Indus, ou dans les provinces méridionales.

Dans le parler Sinto, Romani et Kalo, la linguistique a décelé un apport considérable de mots sanskrits. Langue littéraire de l’Inde ancienne, le sanskrit constitue, avec le grec et le latin, l’une des matrices des langues dites aryennes ou indo-européennes, dont la parenté, voilée par l’évolution, nous apparaît encore par éclairs à travers l’étymologie. Ainsi le mot sanscrit «manusa», signifiant «l’homme», est-il le moule, non seulement du mot tsigane «manouche», mais aussi des vocables allemands «Mann et Mensch». En bref, les Tsiganes sont de purs aryens, que les nazis ont décimés dans leurs camps d’extermination au nom de la pureté de la race aryenne, ironie tragique de l’histoire.

L’exode des Tsiganes vers l’Ouest

Les débuts et les causes de cet exode par vagues successives se perdent dans un passé lointain, dont s’est emparé la légende. En référence à leurs dons particuliers pour la musique et le travail des métaux, l’une de ces légendes, fait descendre les tsiganes de Cain, le fratricide, par le lignage de Jubal, le musicien et de Tubal, le forgeron .C’est pour expier le crime de l’ancêtre biblique qu’ils sillonneraient sans fin les routes du monde, à la recherche du paradis perdu.

Au début du 11e siècle, c’est au poète persan Firdousi que l’on doit le premier document écrit, qui évoque des nomades à caractéristiques tsiganes : affligé par la tristesse de son peuple, le roi de Perse fit venir d’Inde des milliers de «Louris», pauvres joueurs de luth. On leur donna de quoi cultiver la terre, en échange de leur musique propre à dissiper la mélancolie. Mais, allergiques à une vie rangée, les Louris mangèrent le blé et les bœufs, et ils furent chassés. Depuis, ils errent par le monde, vivant de rapines, épris de liberté.

C’est à l’aube du 15e siècle que des documents historiques commencent à signaler l’arrivée en Europe d’étrangers, bizarres, qui se disent «pauvres pélerins d’Egypte», et dont les chefs s’octroient le titre de «comte de la petite Egypte». Comme ils se disent protégés du Pape, en affichant des airs de pécheurs repentis, ils sont accueillis de bonne grâce par l’Occident chrétien. De Transylvanie, où ils apparaissaient en 1416, ils se lancent sur les routes de Suisse, d’Allemagne et de France, scindés en groupes d’éclaireurs. C’est en 1418 que, selon les chroniqueurs, ils se seraient répandus en Alsace, tandis qu’en 1430, «les chroniques de Metz» signalent l’arrivée de «Sarrazins du pays d’Egypte, qui disaient être baptisés …et étaient de laides gens…»

On peut donc considérer comme certain que vers le milieu du 15e siècle une avant-garde du peuple bohémien se soit aventurée jusque dans les recoins de notre arrière -pays.

Les causes de l’exode

On ignore si la «ruée vers l’Ouest» des tsiganes se fit sous la contrainte ou par libre arbitre d’un peuple de parias à la recherche d’espace vital. Dans ses «Notes sur l’arrondissement de Saverne», Camille Schoell propose vers le milieu du 19è siècle à ce sujet une hypothèse qui vient s’ajouter aux multiples théories, et rêveries, inspirées par l’Histoire mystérieuse des «Fils du vent».

« …on trouve dispersés dans les gorges de ce canton (il s’agit du canton de La Petite Pierre), des descendants de ces familles originaires de l’Indostan, d’où les dévastations du mongol Tamerlan les avaient forcées à émigrer vers le commencement du 15e siècle. Ils conservent depuis plus de quatre cents ans un teint basané et olivâtre, de grands yeux noirs d’un brillant extraordinaire, des joues élevées, un menton pointu, des lèvres épaisses, des dents blanches comme la neige, des cheveux noirs, un corps nerveux, en un mot, le type qui caractérise bien leur origine.
Leurs enfants sont d’une vivacité surprenante ; parmi les jeunes filles, on en voit qui à une taille fine et dégagée joignent de très beaux traits, mais chez les femmes qui ont nourri, les mamelles, d’ordinaire volumineuses, s’allongent à un point que la taille paraît déformée.
La vie de ces Bohémiens est presque celle d’un sauvage ; peu embarrassés du soin de leur ménage, sans propreté, sans culture, ils vivent au jour le jour; peu délicats pour leur nourriture, la chair d’une bête morte fait leur plus grand régal ; la pipe et la chique sont pratiquées par les deux sexes ; toujours gais et insouciants, ils passent souvent des jours et des nuits entières à danser au son des instruments dont hommes et femmes jouent alternativement. Ils parcourent les foires et les marchés pour faire de la musique dans les cabarets. Les femmes portant les enfants sur le dos, tirent les horoscopes, disent la bonne aventure et se livrent à la maraude et à la mendicité. Ils font usage entre eux d’un langage inintelligible pour tout autre ; Ils se soumettent aux lois civiles, et quelle que soit leur croyance particulière, ils se soumettent extérieurement aux rites de l’église catholique. Il n’est donc pas étonnant que leur aspect et leurs habitudes leur aient fait donner le nom de païens : Heide».

Imprégné des préjugés de l’époque, ce texte impute donc aux raids d’un chef mongol en Asie la fuite des Tsiganes vers l’Europe.
Tamerlan (1370-1405), qui se déclarait le continuateur de Gengis Khan, fut effectivement un chef de guerre redoutable. Il conquit l’Afghanistan et la Perse, vainquit les Turcs et l’empire de la Horde d’Or, et poussa jusqu’en Inde ses incursions meurtrières.

C’est dire que la mémoire (ou l’Inconscient) du peuple tsigane est imprégné de légendes d’un autre univers, et que c’est aussi par atavisme qu’ils sont restés à part, ne sachant ni ne désirant s’intégrer à la culture occidentale.

Les Tsiganes du Westrich

En se répandant en Europe, les nomades investissent aussi l’ancien Westrich, ce «pays fantôme», qui englobe entre autres l’Alsace Bossue et la Lorraine germanophone. Cette région à faible densité démographique leur offre des refuges à profusion, notamment dans le canton de La Petite Pierre, où les contreforts des Vosges avec leurs vastes forêts et leurs abris sous roche invitent au camping sauvage.
Des siècles plus tard, les descendants de ces campeurs se fixeront dans «le coin des païens»à Wingen. Mentionné dans les cahiers du «Reichsland Elsass-Lothringen» édité vers 1900, le «Heideneck» comprend alors 31 maisons et 198 habitants, quartier de Bohémiens, vanniers et colporteurs. Selon le «Wörterbuch des Elsass» De J.Clauss (1895), le Heideneck fut fondé en 1814 par une famille hongroise, arrivée en ces lieux dans le sillage des armées alliées, liguées contre Napoléon. A ces Hongrois, probablement des Rom, vinrent se joindre quelques familles manouches des environs comme les Winterstein, pour mener à la périphérie du bourg une existence semi-sédentaire, à la manière du «Heidekarl». Le pays de Bitche également servit de terre de refuge aux Tsiganes. Selon les sources citées par P.E. Glath, «les premiers Tsiganes venant d’Allemagne du Sud, sont signalés dans le canton de Bitche en 1505. Ils maraudent dans la région jusqu’à la Révolution. En 1793, obligés de se faire inscrire, les nomades élisent domicile aux village de Baerenthal et de Philippsbourg, où, grâce à la proximité des grands bois et de la frontière, ils espéraient pouvoir maintenir leur genre de vie».

Situé dans les Basses-Vosges, le «Bitscherland» au charme à la fois idyllique et rude, est un pays d’étangs et de châteaux en ruine, repaires des chevaliers brigands du temps jadis. Cette coulisse convient à merveille aux Tsiganes, d’autant plus que ses massifs forestiers s’étendent de part et d’autre de la frontière, une «frontière verte», sans postes de douane, qu’en cas de danger il suffit de traverser, et qui rend facile la contrebande. C’est pourquoi le pays de Bitche fut de tout temps un point de ralliement pour les nomades, dont la sédentarisation semble d’ailleurs s’être limitée à quelques rares cas, considérés par leur peuple avec le mépris dû aux renégats.
Quant aux autochtones, l’insécurité que les rassemblements saisonniers des Bohémiens font régner dans les parages exacerbe leur hostilité.
Du reste, depuis le 17e siècle se sont ajoutés aux Tsiganes des bandes de nomades maraudeurs, que les guerres ont jetés sur les routes ; Ces individus sont issus de la population indigène, et, par opposition aux «Manisch» ou Manouches, on les nomme les «Yénisches» ou «Tsiganes blonds».

Les Yänisch ou Yénisches

IL faut savoir qu’au 17e siècle, nos contrées frontalières furent mises à rude épreuve : Guerre de Trente Ans, guerres de Louis XIV, passages incessants des troupes, qui «mangeaient le pays», villages détruits, disettes, épidémies, exil…C’est à la suite de ce chaos généralisé que la délinquance se développa de façon alarmante dans les territoires du «cercle rhénan», où des bandes de mercenaires au chômage, de déserteurs, de paysans ruinés écumaient les routes à la recherche de butin.
A la morte-saison, quand les intempéries immobilisaient les convois des marchands, les pillards se rabattaient sur de petits métiers, qui leur valurent leurs sobriquets : «Korbmacher» (vannier), «Schereschliffer» (rémouleur), «Kesslflicker» (étameur, chaudronnier), «Spengler» (ferblantier), termes qui ont gardé de nos jours leur conotation péjorative. Les «Yénisches», rebut de la société «gadjo», sont tenus en piètre estime par les Manouches, aux yeux desquels ces filous roublards n’ont ni fierté, ni honneur.
Sur l’étymologie du vocable Yenisch, qui daterait du 18e siècle, de multiples hypothèses s’affrontent, plus ou moins convaincantes : selon H.Arnold, les fiches policières, établies au Palatinat pour le recensement des nomades, portaient dans la rubrique «domicile» la mention «je nicht» qui signifierait «nulle part» (?) et dont dériverait le mot «Yenisch».
Pour l’abbé Freud de Dorlisheim, «Yanisch» viendrait de «Yana», terme hébreu signifiant les «opprimés» dont faisaient partie au 15-16e siècles les mendiants, mercenaires et étudiants vagabonds, ainsi que les juifs, qui auraient attribué le nom «Yana» à cette population d’exclus. A noter que le parler des Yénisches, une sorte de verlan germanique, dit « Rothwelsch», fait de nombreux emprunts au yiddisch et à l’hébreu.
Enfin dans l’Encyclopédie d’Alsace, R.Matzen opte pour le radical tsigane «djan», qui donnerait à l’adjectif «janisch» le sens de «perspicace, astucieux». Quoi qu’il en soit, dans l’esprit des sédentaires, qui ont tendance à les assimiler aux « Manisch », les Yénisches sont de fieffés coquins aux doigts crochus, des parasites retors et belliqueux, réglant entre eux leurs différends à coups de couteau, se délectant de civet de chat, de chien et de hérisson, et picolant comme des Polonais.

Ces clichés ont établi entre nomades et autochtones des barrières quasi-infranchissables, qui font obstacle à l’intégration. Aujourd’hui les Yénisches ont troqué la roulotte contre la caravane implantée à la périphérie des faubourgs. Ils se marient entre cousins et, plus rarement, avec des «gadje» déviants ou des Manouches sédentarisés, vivant au jour le jour de petits boulots, d’allocations familiales et de mendicité.

La bienveillance, avec laquelle les Tsiganes furent accueillis en Europe, est due aux lettres de recommandation qu’ils présentaient. En 1422, en effet, le pape Martin V leur délivra un sauf-conduit, pour informer les autorités de la situation du peuple errant : après s’être convertis à l’Islam sous la domination des Sarrazins, les Tsiganes repentis, qui expiaient par le nomadisme le reniement de leur foi, désiraient rentrer dans le sein de l’église catholique. Il convenait par conséquent d’accueillir les brebis égarées avec charité et compassion.

En outre, les dites brebis exhibaient les lettres signées en 1423 par Sigismond de Luxembourg, roi de Bohême et empereur du Saint-Empire Romain Germanique. C’est grâce à ces puissants protecteurs que les Tsiganes purent s’infiltrer en Occident en toute légalité.

L’Alsace, terre d’Empire, assuma de bonne grâce sa mission de terre d’accueil. En 1442, lorsque le «Duc André de la Petite Egypte» se présenta avec sa troupe aux portes de Colmar, le conseil de la ville se montra hospitalier et délivra un passeport aux étranges visiteurs, attestant qu’ils s’étaient montrés, «frintlich und gütlich», courtois et débonnaires. Munie de cette attestation, la troupe fut reçue de même par la ville d’Obernai en 1451.Comme les Tsiganes avaient la bourse bien garnie, grâce aux libéralités des bons chrétiens, ils payaient leurs consommations, tout en offrant aux bourgeois un spectacle qui sortait de l’ordinaire. A Strasbourg, la ville mit à leur disposition un terrain, où ils furent ravitaillés et abreuvés de bière, tandis que les badauds se faisaient dire la bonne aventure par les pythies enveloppées d’étoffes chamarrées et de relents de suie.

Mais l’état de grâce est éphémère par définition, et bientôt les Tsiganes perdent leur halo de victimes sacrées, pour se transformer en sacrés fripons, aux mœurs pas très catholiques….Bref, à la clémence initiale succèdent la méfiance et l’hostilité, car, de l’avis unanime des bien-pensants, la rédemption des «Heiden» s’est révélée un mythe.
Les gouvernements, eux aussi ont changé de politique : en 1498, la Diète impériale promulgue par ordonnance l’expulsion du pays de Bade de tous les Tsiganes, que l’empereur accuse de collusion avec les Turcs. Dès lors, «les fils du vent» retrouvent leur statut de parias, boucs émissaires que la chrétienté chargera de tous les péchés du monde, pour justifier les représailles qui s’exerceront au fil des siècles sur le «Zigeunergesindel», la racaille tsigane.

Après 1550, des mesures sont prises à Boofzheim et à Strasbourg pour disperser les Tsiganes, ressentis comme un fléau par la population. A la même époque, la Suisse déclare la guerre aux «Heiden». En hors-la-loi déchus de tous les droits, ils sont livrés à la vindicte des foules, auxquelles l’impunité est assurée en cas de massacres de païens. Ce pogrome annoncé provoque l’afflux des Tsiganes vers le Sundgau, une escale qui ne sera pas non plus de tout repos : en 1615 est signalée à Issenheim une bande de «Lumpengesindel», près de 150 vagabonds .Aussitôt ce gibier est débusqué et, sans distinction de sexe, ni autre forme de procès, les captifs seront jetés sur le billot pour avoir la tête tranchée.

Après le rattachement de cette partie de l’Alsace à la France (1648), la répression persiste : la prison d’Ensisheim regorge de détenus tsiganes. Mais les enfants du voyage ont de l’anathème une expérience séculaire, et leur rouerie est gage de survie. Une de leurs parades est le certificat de baptême, catholique ou protestant, peu importe. Il témoigne de leur bonne foi et peut servir de laisser-passer, surtout s’il s’assortit d’un parrainage de quelques notables. En outre il y a, toute proche, la frontière, qui leur permet de changer d’état en attendant que les tumultes s’apaisent. Puis, avec le calme reviennent aussi les Tsiganes.
Pour avoir raison de tant d’obstination, il faut des mesures encore plus draconiennes, à savoir l’ordonnance générale que Louis XIV signe en 1682 : désormais tous les Tsiganes de sexe masculin seront déportés à vie aux galères. Les femmes, tondues et incarcérées dans les hospices avec leurs enfants, seront marquées au fer rouge et bannies du royaume, si ce «stage d’insertion» ne les incite pas à changer de mode de vie.
La situation en Lorraine n’est guère plus favorable : en 1698, le duc Léopold publie une ordonnance de sanctions à l’encontre des «Egyptiens», qui infestent ses états, où ils commettent des désordres considérables, ces sortes de personnes n’ayant autre profession que de voler .

Comment échapper en cette fin de siècle si peu miséricordieuse aux pièges tendus aux Bohémiens ? Ce moyen, pour les hommes valides, c’est l’armée, et nombreux sont les Tsiganes, qui s’engagent alors dans les régiments des seigneurs du Westrich pour se soustraire aux galères du Roy, quittes à déserter après avoir épuisé les joies de la vie militaire.

Ensuite ces déserteurs se constituerons en bandes organisées qui, tout au long du 18è siècle infesteront les pays rhénans, depuis la Suisse jusqu’au Hunsrück. Au sein de ces bandes, où aux familles tsiganes se mêlent des soudards de métier, les bagnards évadés, des coupeurs de bourses ou de gorges, tous accompagnés d’une ribambelle de concubines et d’enfants, s’opèrent sans doute les premières transgressions de la loi manouche du «pur sang». Pour se faire une idée de ce milieu, il faut lire les listes de «Steckbriefe», ou avis de recherche, datant du 18è siècle et conservées aux archives départementales du Bas-Rhin.

Le milieu de la pègre

Les personnages évoqués dans ces listes font penser aux Quasimodos et cie, qui fréquentaient les «cours des miracles», lieux de droit d’asile, au cœur des cité du Moyen-Age, où affluaient mendiants et malfaiteurs.
Digne d’un florilège surréaliste, la prose des «Steckbriefe» fait apparaître un univers d’une excentricité délirante, peuplé de figures patibulaires, dont voici quelques spécimens :
- «Schinder-Hannes» (précurseur de son homonyme légendaire des guerres napoléoniennes), époux de Marianne-la -Rouge, est brigand des grands chemins et rescapé des galères.
- «Mohren-Hannes», dont le père est de race maure, a appris la langue des gitans dite «schmalem Sprach».
- «Hahnen Caspar» doit son surnom aux coqs de plume et de glu, que son père confectionne en hiver pour se reposer des meurtres commis à la belle saison avec une bande de malfrats juifs.
- L’Alsacien «welsch Bendel Andress», ancien soldat des armées du Roy et fabricant d’espadrilles, vagabonde entre Strasbourg et Mannheim avec sa concubine Suzanne.
- Mathes, dit «Wurtzl Krämer», cambrioleur et marchand de racines, livre des «spanische Mücken» aux apothicaires de Strasbourg, qui utilisent ce coléoptère, la cantharide, dans leurs préparations d’aphrodisiaques.
- «Eisenfresser Heinrich», l’avaleur de sabres au pied bot, joue du violon, la ceinture garnie d’une collection de pistolets.
- Hans Adam, dit «Keilbacken» ou «joue en gigot» car défiguré par un abcès, et marqué en outre d’une cicatrice rouge à l’omoplate, a assisté dans les geôles de Francfort à la pendaison de son paternel.
- «Bentzheimer Heinrich», le ventouseur instruit dans l’art des saignées, boite des deux pattes pour avoir reçu des balles dans le gras des mollets.
- «Heiden Hannes» qui porte le titre de «grand bailli» des Tsiganes, ou «colonel» de ses trois concubines, dirige dans l’évêché de Strasbourg une bande de 150 hommes, dont l’un vient de trucider un hussard badois.

Les «Diebs-Menscher» (du singulier «das» Mensch = la femme, terme vaguement péjoratif, toujours en usage dans nos campagnes) portent des surnoms tout aussi pittoresques : «Stottergreth» (Margot la bègue), «Buckelmarie» (Marie la bossue), «Dicke Dorte» (Dorothée tas de graisse), «Bürstenkätt» (Catherine aux brosses), «Marielies Rotauge» (qui souffre d’une conjonctivite chronique), «Yiddel Liessenkett» (au nez juif)..etc Parfois, les «Steckbriefe» relèvent quelques détails : la «Bensheimer Dorothée» est «grande, mais mal foutue», elle a les pieds tors et la bouche «défectueuse !» («mangelhaft am Mund ,kromm an denen Füssen»), tandis que Charlotte, pour avoir mis des cornes à son tsigane «Frischerz», a payé cher cette légèreté : avant de la répudier, son homme lui a coupé le nez.

En résumé, dans l’échantillonnage des avis de recherche exploités, où l’on relève les noms de Dibo, Fenlau, Husetto, Bocko, Kindela, Lodi, a consonance manouche, plus de la moitié concernent des individus désignés comme «Zigeuner».

Devant la prolifération des bandes armées et la psychose anti-racaille qui s’en suit, la lutte contre la délinquance se durcit et se généralise. En 1748 une brochure, éditée par les états de l’espace rhénan méridional, énonce les 23 articles-sanctions d’une véritable croisade, avec obligation de lecture mensuelle dans chaque commune.

Ces mesures prônent le recours plus systématique à la torture, la peine de mort, les fusillades sans sommation, les pendaisons à l’issue de procès sommaires. Afin de renforcer l’effet de dissuasion, des «Zigeunerstöcke» sont dressés devant les postes de douane, poteaux placardés de croquis de potences à la gouverne des illettrés, et portant l’inscription : «Châtiment réservé aux Tsiganes et vagabonds». Des opérations mensuelles de ratissage et de grandes battues sont entreprises sur la base des rapports de différents délateurs à la solde des états. Ces entreprises de police s’avèrent souvent inefficaces car les nomades bénéficient également d’un réseau d’indicateurs et de receleurs qui peuvent les avertir à temps.

Il existe cependant le long du Rhin, quelques seigneuries, dont les autorités, au lieu d’adhérer au pacte de Francfort, ont conclu avec les bandes des pactes de non-agression. Les nomades et les bandits disposent ainsi de zones franches ou terres d’asile où des potentats corruptibles leur assurent l’impunité.

Renchen, capitale tsigane

L’un de ces repaires est dépeint dans un dossier de la série 1B des archives du Bas-Rhin. Ce dossier traite de l’enquête et du procès, consécutifs à un cambriolage commis à Drulingen en novembre 1761. L’accusé, un colporteur suisse, avouera sous la torture, qu’il subit à Harskirchen, le nom et le point d’attache du tsigane, qui l‘entraînera dans la malheureuse aventure, et qui réussit à s’enfuir lors de l’arrestation de son complice.

Membre d’une «Rotte» de cinq personnes, dont le signalement est diffusé dans un «Steckbrief» joint au dossier, le Tsigane est décrit comme suit : «Individu de haute taille et de belle prestance, portant une redingote de fin tissu bleu à boutons dorés, un chapeau noir à nœud et cocarde d’argent, des chausses de lin. Teint et yeux noirs, cheveux noirs noués en coques sur les oreilles, petite moustache noire, se fait passer pour un ex-soldat de l’armée impériale».

Arraché au colporteur, qui a fini par craquer dans le craquement de ses os sur l’échelle d’élongation, le nom du Tsigane est Dominik Danner, et sa «planque» se trouve dans les bois de Renchen, bourgade située sur la rive droite du Rhin, à quelques lieues de Strasbourg. C’est donc au bailliage de la «Reichsherrschaft Oberkirch», dont Renchen fait partie, et dont le suzerain est l’évêque de Strasbourg, que le prince de Nassau-Sarrebruck adressera une demande d’extradition.

Cette démarche reste sans effet, et finalement, en octobre 1762, le prévôt de Harskirchen Louis Alexandre Dern est envoyé en mission dans le fief de l’évêque. A l’issue du «pénible et dangereux voyage», le rapport de Dern décrit la situation dans la «Reichsherrschaft» où les tsiganes sont omniprésents. A Renchen, la pègre tient le haut du pavé, et parmi cette faune le prévôt affirme avoir repéré un individu en tenue d’officier, armé d’un sabre, dont la mise et la coiffure correspondaient au signalement de Danner. Il apprend ensuite à la chancellerie, pourquoi l’extradition n’a pu se faire : le Tsigane est membre d’une bande, qui compte près d’une centaine de malfrats, retranchés dans un bois avoisinant, où les 40 miliciens chargés de l’arrestation ont refusé de pénétrer. D’autres bandes infestent également le «Maywald», le «Herrenwald» et d’autres repaires du finage, si bien que les hors-la-loi, qui font la loi dans le fief, disposent au total de quelques 800 hommes, sans compter les femmes et les enfants.

Comme les fonctionnaires se montrent bavards, Dern s’informe des coutumes de l’étrange république. A l’issue de leurs raids, dont le plus récent rapporta 190 florins à chaque participant, les bandes de Renchen ont pris l’habitude de descendre en ville, d’y commander du vin par tonneaux et d’inviter les bourgeois à se joindre aux libations sur la place du marché. Le conseiller von Geismar laissait faire, vu que le «Kness» ou chef des brigands lui rend de fréquentes visites, pour lui graisser la patte avec générosité.Toutefois, le nouveau bailli, Monsieur de Maillot, se dit scandalisé de la situation et annonce des changements ; mais les bourgeois restent dubitatifs : «Allons donc ! Ce n’est pas encore ce saint-là, qui va tuer la poule aux œufs d’or !». C’est Maillot qui signe l’attestation jointe au rapport de Dern pour certifier que ce dernier a exécuté sa mission. Il s’y engage à arrêter Danner «bei Gelegenheit», c’est à dire, si l’occasion se présente.
Sur quoi, lassé de tergiversations et déterminé à statuer un exemple, le prince de Nassau ordonne l’exécution du colporteur, qui, hébété et les membres rompus, croupit depuis un an dans son cachot à Harskirchen. Jean Bany sera pendu le 29 octobre 1762 au gibet de la «Kritzenchaussee», un mois avant son 20eme anniversaire.

Le statut des Tsiganes après la chute de l’Ancien Régime

Moins d’un demi-siècle après l’exécution capitale du colporteur à Harskirchen, la «Déclaration des droits de l’homme» accorde aux citoyens, fussent-ils nomades, une protection contre les excès de barbarie. Abstraction faite des camps nazis, on ne les décapitera plus pour cause de teint basané, on ne les pendra plus pour avoir volé une miche de pain et un cruchon de schnaps chez Adam Marzloff à Drulingen.

Dans l’âme des errants, les évènements de la Révolution font donc naître un espoir ingénu : «Quand j’ai vu les Français brûler les couvents et les châteaux, j’étais content ; je pensais : ils veulent se faire Bohémiens !», dit Bockes (Bacchus), le Tsigane d’Erckmann-Chatrian, persuadé que «si les chrétiens connaissent cette vie, ils n’en voudraient pas d’autre». Pourtant la barbarie de l’intolérance persiste toujours dans nos esprits, et même dans nos institutions républicaines.

Ainsi la dernière loi raciste en vigueur dans un pays civilisé est française. Il s’agit de la loi du 16 juillet 1912, qui déterminait le statut des nomades en France….Aux «sans domicile fixe», qui ne bénéficieraient pas du titre de forains, elle imposait un régime inhumain. Tous les nomades de plus de 13 ans devaient posséder un carnet anthropométrique analogue à celui des criminels, carnet à faire viser à l’arrivée dans chaque commune où ils passaient…
Cette loi fut abrogée en 1969 et remplacée par un nouveau règlement du nomadisme. Mais en dépit du droit, accordé à tout citoyen, de «vivre à sa manière», mille tracasseries administratives continuent de harceler les «gens du voyage», qui dérangent l’ordre établi. C’est pourquoi ils finissent par céder à la pression de la sédentarisation. Certains parviennent à s’intégrer au monde gadjo, mais pour la majorité d’entre eux, la sédentarisation entraîne l’acculturation, la marginalisation dans les bidonvilles, la délinquance.

Le temps libre des fils du vent s’achève. Et «dans la plaine les baladins s’éloignent au long des jardins», sans retour cette fois-ci. Faute d’avoir su les accepter, nous apprendrons peut-être à les regretter, comme nous regrettons à nos moments perdus les petites épiceries de campagne, les veillées entre voisins, les bleuets et les coquelicots de nos champs de blé, bannis par une chimie sélective, ou encore les hannetons, victimes de mesures anti-parasites, tout comme les «Ziginner».

Bibliographie
- «Les tsiganes manouches» de Marie-Paul Dollé (1980)
- «Les bohémiens au Baerenthal» de Paul E.Glath dans «Bulletin de la société Niederbronnoise d’histoire et d’archéologie » (1957)
- «Notes sur l’arrondissement de Saverne» de C. Schoell (1850)
- «Les Tsiganes d’Alsace» dans «Saisons d’Alsace» n°67

HISTOIRE DE BALADINS

Classé dans : HISTOIRE LOCALE — lichtydiedendorf @ 12:52

Naguère avait cours à Diedendorf une expression, qui fustigeait l’insouciance et la paresse, et dont on se souvient encore dans l’«Oberdorf» : « Das isch a richtiger Horlender !».

Son origine est élucidée par un acte de baptême du registre paroissial, concernant l’enfant d’un couple de nomades : le comédien ambulant Antoine Horlender et son épouse Frédérique Munch, qui se disent originaires d’Oderen, canton de Saint-Amarin, font escale dans notre village, où le lundi soir, 31 janvier 1859 leur naît un fils, Antoine Horlender junior. Toutefois, dans les registres de la mairie, cette naissance n’est pas mentionnée.

Le dimanche 6 février, l’enfant est baptisé en l’église réformée de Diedendorf. Acte de baptême étonnant, que le pasteur Paul Eugène Witz (1), pourtant assez prolixe en général, se contente d’enregistrer sans commentaire…

En effet, tous les notables du village semblent s’être arraché l’honneur de porter sur les fonts baptismaux le petit nomade : parmi les 16 parrains et marraines figurent les plus gros «Pferdsbüre», ainsi que la femme de l’instituteur Faezs et celle du maire Hostein.

S’agit-il là d’une résurgence de l’ancienne coutume qui accordait aux miséreux des parrains en surnombre (2), ou faut-il croire qu’à Diedendorf on a plus de charité chrétienne et moins de préjugés qu’ailleurs ?

Cette histoire a plutôt l’air d’une farce, me semble-t-il, et Bärwels Henriette, une de nos anciennes, me confirmera cette supputation : au seul nom de «Horlender», elle éclate de rire, tant est restée vivace dans sa mémoire la gaudriole qui s’y rattache, et dont les vieux parlaient encore au début de notre siècle.

J’apprends que l’idée de la farce a germé dans le clan des adversaires du pasteur, où elle s’est propagée en faisant boule de neige : « d’accord pour moi, si un tel ou une telle accepte également…. ».
Par cette pléthore d’honorables parrains pour le petit «Tziginner», les meneurs comptent prendre une revanche sur Witz, en tournant en dérision la cérémonie du baptême.

Car à Diedendorf sévit depuis des années une guerre de religion entre le pasteur réformé et le conseil municipal à majorité luthérienne : à son arrivée dans la paroisse en 1840, Witz a trouvé le vieux presbytère dans un état de délabrement tel, que malgré l’opposition farouche des édiles, il en a obtenu la démolition. La reconstruction, aux frais de la commune, constitue pour les luthériens un gaspillage scandaleux des deniers publics, et «Reewe Herr (un des parrains du petit Horlender) lancera à ce propos un jeu de mots, dont le village se délectera longtemps : « das isch Witz sin dummschter Witz ! »

On vient juste de payer les dernières factures des entrepreneurs, lorsque fin 1858, le pasteur revient à la charge, en exigeant la construction d’une remise, avec four à pain et buanderie, et le registre des délibérations municipales restitue bien l’état d’esprit des conseillers face à cette nouvelle provocation : entre les lignes, leur rage bouillonne, d’autant plus intense qu’elle est impuissante, car Witz a des appuis partout et les faveurs du préfet. Bref, entre l’élite luthérienne et le clan calviniste, dont l’insolence est proverbiale à Diedendorf, rien ne va plus !

C’est dans ce climat survolté que se déroulera le baptême, suivi d’un repas de fête qu’offrent les parrains, et au cours duquel, installés à la place d’honneur, Horlender et sa femme doivent se demander ce qui leur arrive.

Pour les villageois, le fait-divers, saugrenu à souhait, constitue un sujet de débat et de divertissement, qui agrémentera les longues veillées d’hiver, tandis que les esprits chagrin président des conséquences fâcheuses à cette mascarade : à prendre si ostensiblement en charge ce futur parasite, la commune risque fort de l’avoir sur les bras un jour, et de devoir nourrir un indigent de plus : «Am e scheene Daa misse mer denne aa noch durchschleife ! » (3)

Sombre prophétie, qui ne se réalisera pas : pour gagner sa vie, le petit Antoine apprendra le métier de réparateur de parapluies. De temps en temps, au cours de ses pérégrinations, il revient saluer son village natal, sans trop compter sans doute sur le soutien des parrains, qui n’ont pas dû offrir souvent des « Chrischkingle » à leur filleul.

Comme plus tard la Victorine et sa marmaille, ou le jovial Batisse, qui partageait sous la «Ziejelhitt» son casse croûte avec les enfants du quartier, la tribu Horlender fait partie de cette population vagabonde, qui par sa fidélité bénéficie dans le village, une sorte de droit de cité.

En général, ils établissent leur campement dans l’ «Oberdorf», sous une tente à proximité du cimetière, ou sous l’auvent de la tuilerie…Vers 1900, les Horlender peuvent même se loger dans une petite maison, voisine de « l ’auberge à l’étoile », que les descendants du tailleur Peter Lamy (4) laissent inhabitée, avant de la vendre à l’aubergiste Finck, qui la transformera en salle de bal.

Après sa carrière de «comédien», jongleur, acrobate, cracheur de feu ou «Bänkelsänger» (5), le vieux Horlender s’est recyclé dans la vannerie, et ses séjours dans la maison de «Schniederpetersch» permettent aux gens du quartier d’évaluer son goût de l’ordre et son ardeur au travail…Quant à Horlender fils, il prouvera de façon éclatante sa fidélité au lieu de sa naissance : en 1904, dans l ‘église où en grande pompe fut célébré son baptême, il viendra s’unir pour le meilleur et le pire à Anna Barbara Fraber, de dix ans son aînée, veuve du funambule Jean Charles Tränckler, et fille du comédien Aloïs Fraber et de Barbara Stey, domiciliés à Untergrombach, Bezirksamt Bruchsal. Six des parrains et marraines sont encore en vie à ce moment là, mais on ne nous dit pas s’ils furent invités au mariage.

C’est la dernière trace qu’à laissée dans nos archives le réparateur de parapluies, dont le souvenir s’est effacé. Aujourd’hui, pour tancer les enfants, qui laissent traîner leurs affaires, plus personne à Diedendorf ne recourt à l’expression consacrée : « Dü Horlender ! ».

Notes

(1) Paul Eugène Witz, fils du pasteur Pierre Witz, exerce son ministère à la paroisse réformée de Diedendorf de 1840à 1864. Son épouse, Emilie Laiblé, fille du pasteur de Weyer, met neuf enfants au monde à Diedendorf, où décède en 1856 la mère de Paul Augène, Louise Charité Oberlin, fille du pasteur Jean Frédéric Oberlin de Waldesbach. Pas étonnant donc, qu’avec un grand’père aussi illustre Paul Eugène disposât de protections en haut lieu, au grand déplaisir du conseil municipal.
(2) Dans le registre paroissial de Diemeringen, nous relevons au sujet de cette coutume un acte de baptême de 1623 : «Dieser Lucas Schmidt (le père de l’enfant), weil er ein Bettler ist und im Land herum ziehet, sind ihm Gevattern vergonnet worden ».
(3) En effet, les municipalités se voyaient souvent contraintes de prendre en charge les plus défavorisés de leurs citoyens. Ainsi, en 1865, une lettre du sous-préfet tente-t-elle de responsabiliser la commune de Diedendorf à l’égard d’un certain Henri Schwing, accusé de mendicité. A quoi les conseillers répliquent, que le cas du mendiant n’est pas de leur ressort, étant donné qu’il a quitté le village à l’âge de 6-8 ans et que sa famille est domiciliée à Sarre-Union. Il s’agit en l’occurrence du fils naturel (né en 1816 à Diedendorf) de Catherine Nerger-Schwing, qui épouse en 1825 un vieux croûton, de 36 ans son aîné, Jacob Bender, tailleur à la Ville-neuve et veuf de M.Elisabeth Tittel.
(4) La petite maison aujourd’hui intégrée à «Fincke», fut sans doute construite par le tailleur Peter Lamy (1805-1884), qui épouse en 1828 Sophie Wilhelm d’Altwiller. De leurs cinq enfants, deux fils meurent de fièvre thyphoïde pendant leur service militaire, l’un en 1854, âgé de 21 ans, à l’hôpital militaire de Vesoul, l’autre un an plus tard, à 27 ans, à l’hôpital militaire de Toulon. L’une de leurs sœurs, épouse de Louis Schuster de Harskirchen, vendra la maison, dite «Schniederpetersh» à l’aubergiste Christian Finck.
(5) Ils défilaient de village en village, avec leur orgue de barbarie, les romances mélodramatiques, dont le texte, imprimé sur feuillets volants était vendu au public : «Mariechen sass weinend im Garten…» ou bien : «Siehst du jenen Jüngling im schaukelnenden Kahn, er hat mir mein Herz entflammet… »

6 avril, 2008

ALSACE BOSSUE AU PASSE ANTERIEUR

Classé dans : HISTOIRE LOCALE — lichtydiedendorf @ 21:03

 

L’Alsace Bossue au passé antérieur 

« L’Histoire, involution du vécu, même occultée par les soubresauts de l’actualité, est substantiellement présente en nous, elle nous colle à l’âme » dit l’historien- poète Albert Eiselé dans son beau livre sur « le Westrich, ce pays fantôme », dont faisait partie l’Alsace Bossue. Cette Histoire-là , ce n’est évidemment pas celle des grandes nations et de leur lutte perpétuelle pour le pouvoir et la gloire,mais l’histoire baignée de légendes, de notre coin de terre natale et dont notre inconscient collectif capte les échos.  Aussi, même si le voyage proposé ici au lecteur, nous entraînera très loin dans le temps, il ne  nous fera pas quitter pour autant l’ombre de nos clochers. 

Les chartes de Wissembourg (1)        Il s’agit des documents les plus anciens concernant l’Alsace Bossue, et c’est l’Abbaye de Wissembourg qui, pendant plus d’un millénaire, a fait office de gardien de ce trésor, tenu secret dans les archives du monastère. Ces documents consistent en actes de donation au bénéfice de l’Abbaye, à laquelle les familles de l’élite locale avaient coutume de léguer une part de leurs biens, afin de s’assurer ainsi la rémission de leurs péchés et une place au paradis.        Réunies en un cartulaire intitulé « Traditiones Wizenburgenses », ces chartes en langue latine ont été établies entre l’an 661 et l’an 864 de notre ère, après l’invasion de
la Gaule par les Francs, peuple germanique dont
la France tient son nom. 
       Les Francs se fixèrent massivement dans notre région, à la charnière de deux mondes, le roman et le germanique. Ils y fondèrent de nombreux villages et transmirent aux autochtones leur langue, le francique, dont dérivent le « platt »mosellan, et le « päxer »d’Alsace Bossue, toujours en usage de nos jours. Quant aux noms de nos villages, beaucoup d’entre eux sont forgés sur le nom du chef franc qui en fut le fondateur. 
      A l’époque de
la Révolution, le recueil des chartes de Wissembourg a failli disparaître à jamais. En 1793 en effet, à l’approche des insurgés, l’Abbé décida de transférer le cartulaire à Speyer (Spire) par mesure de sécurité. Mais en cours de route, le convoi fut intercepté par une troupe de révolutionnaires, dont, par chance, le chef fit preuve de sens civique en remettant les parchemins dérobés aux Archives de la ville de Mayence. 
      Là ils seront une nouvelle fois subtilisés, puis vendus aux enchères en 1812. Ils changeront plusieurs fois encore de propriétaire, et leur périple aventureux ne prendra fin qu’en 1921 aux archives de Spire, lieu initial de leur destination.(2) L’étude du cartulaire       Il faudra pourtant des années encore pour qu’enfin soit constitué un groupe de travail, chargé de l’étude méthodique des documents.       Cette «Commission Historique de Darmstadt »comprenait des traducteurs, philologues, historiens, juristes, archivistes, théologiens, qui, sous la direction successive des professeurs Glöckner et Doll, étaient chargés du déchiffrement, de la traduction et de l’interprétation des manuscrits.        Ces travaux seront entrepris en 1938, une date qui interpelle, étant donné le contexte de l’époque, qui ajoute à l’intérêt historique du cartulaire un intérêt politique.        Car les chartes, preuves de la pure race germanique des Alsaciens-Lorrains, qu’Hitler s’apprête à « rapatrier »-« heim ins Reich » disait le slogan- légitimeront, preuves à l’appui, cette annexion.         Le Fuehrer cependant a disparu depuis longtemps, lorsque paraîtra enfin, en 1979, l’ouvrage collectif des érudits de Darmstadt, auquel toutefois, un historien sarrebruckois a damé le pion, en rassemblant dès 1957 la traduction des chartes de Wissembourg dans son « Histoire du comté de Sarrewerden » (3)         En 1981, dans « Saisons d’Alsace », Louis Greib publie un article sur les villages d’Alsace -Bossue à l’époque franque, article illustré par une carte toponymique reproduite ci-dessous. A signaler que sur cette carte figurent deux erreurs d’identification, rectifiées par la suite : Ascovillare n’est pas Asswiller, mais Eschwiller, et Parssone villa est probablement Baerendorf.        Il faut préciser également que, parmi les villages énumérés dans le cartulaire, ceux, dont l’identité demeurait trop incertaine, ne sont pas reportés sur la carte. Or ce sont deux de ces laissés-pour-compte qu’il s’agit à présent de situer. Deux villages francs à identifier. 

      A ceux de mes concitoyens qui liront ma prose, je propose ici un test préalable : avant de poursuivre la lecture, répondez à la question suivante : -A quoi vous font penser les appellations « Didinneschaime »et « Wolfgundavillare » ? Comme mes cobayes déjà testés ont tous répondu du tac au  tac, j’estime que les bonnes réponses devraient frôler les 100%. Didinneschaime.       -Le 1er juin 699, l’acte de donation d’un nommé Ermbert, qui lègue à l’Abbaye de Wissembourg une partie de « ses biens, hérités de ses parents» et situés «in pago Salininse et Saruinse» est enregistré «in villa  Didinneschaime», résidence d’Ermbert. Suit la liste des lieux, où ces biens sont situés : Lorquin, Biberkirch, Hesse, Bébing, Einville/Sânon, Autrepierre, Amenoncourt, Petit-Bessange, et la forêt de Mondon près de Lunéville. Telles sont du moins les identifications proposées par la commission de Darmstadt. 

On constate qu’aucun de ces lieux n’est situé « in pago Saruinse » c.à.d au pays de
la Sarre, où Ermbert a donc conservé son patrimoine». 
Pour l’identification de Didinneschaime, composé d’un prénom au génitif, «Didinnes», et du suffixe «chaime», c.à.d «heim» : foyer, domicile, les experts ont d’abord suggéré Dinsheim près de Molsheim, ou Deidesheim au Palatinat, avant d’opter pour Diedendorf, suivi d’un point d’interrogation : devant la persistance du doute, la question restait ouverte. Pourtant le cartulaire offre tout un faisceau «d’indices de proximité» en faveur de Diedendorf : -Le legs d’Ermbert a lieu lors de son entrée au monastère, puisqu’il se dit «monachus», puis «cléricus», moine et prêtre, et deux de ses compatriotes vont suivre son exemple. -En effet, les frères Samuel et Benedikt, propriétaires « in Rimunevillare » (Rimsdorf) et « in villa Teurino »(Kirrberg) ,lèguent leurs biens à l’Abbaye en 712,donations signées par Ermbert ,leur témoin. -En outre,Wolfgunda, la mère d’Ermbert ,a fait dès 706,don à l’Abbaye de son domaine d’Audonevillare »(Ottwiller/Drulingen),où elle s’est retirée pour « se vouer à Dieu »,en s’y réservant le droit de résidence jusqu’à la fin de ses jours. Enfin, le 1er janvier 715,Ermbert revient sur sa donation de 699,qui apparemment n’a pas été ratifiée,pour la transformer en vente :au prix de 500 solidi,il cède les biens en question à l’abbé Ratfrid de Wissembourg en s’en réservant l’usufruit. Lors de cette transaction,qui a lieu à Rimunevillare,on relève parmi les témoins la présence du frère d’Ermbert,Ottone.Ce nom a des variantes multiples,Otto,Ottuni,Ocdo,Dotone,Théodore,Thiuduni,et je me demande si ce n’est pas de l’une de ces formes que dérive « Didineschaime »,d’autant plus qu’Odo est aussi le nom d’un aïeul de la famille. 
En conclusion , ces données prouvent que les villages,où Ermbert et ses proches évoluent,sont tous situés en Alsace-Bossue,ce qui confirme que Didineschaime=Diedendorf. Wolfgundavillare         Après avoir estimé que ce « village de Wolfgunda »était soit Wolfskirchen, soit Gungwiller ,les experts de Darmstadt se sont dispensés là aussi de trancher,alors que pour nous,les autochtones,il s’agit d’une évidence.         Dans le cartulaire de Wissembourg,la seule mention de Wolfgundavillare apparaît dans une charte de 830, par laquelle Gebahard et son fils Lantfrit, prêtre, font don à l’Abbaye de leurs biens à «Duristualda» (Durstel), ainsi qu’à « Bercilinga », où ils sont propriétaires de l’église et appartenances.        Le nom « Bercilinga », présente un intérêt particulier, en illustrant une mode de l’époque, à laquelle on doit aussi la « fabrication » du nom Wolfgundavillare.       Identifié d’abord à Berlingen, Bercilinga désigne en fait le village de Berg, regroupé à l’époque autour de son église, la chapelle du « Kirchberg ».C’est ce que démontre avec brio l’archéologue Schlosser Henri dans l’une de ses précieuses monographies.(4)       A l’époque, en effet, les noms des villages, nés spontanément de la langue du peuple, étaient parfois jugés trop «vulgaires» par les autorités. Dans ce cas les scribes étaient chargés de les aménager pour leur donner plus d’allure, entreprises vouées à l’échec la plupart du temps, car les habitants n’en tenaient pas compte. Ainsi Berg reste Berg, même lorsque, des siècles plus tard, le village fut reconstruit dans la vallée.      D’autres exemples viennent étayer cette théorie : instauré par les autorités, le nom d’ «Actulfovillare» n’a jamais réussi à s’imposer au village ainsi baptisé, car la population est restée fidèle au nom qu’elle avait choisi, à savoir celui de son ruisseau, «Deopaci», c.à.d Tieffenbach. Il en va de même pour Wolfgundavillare, que le peuple, fidèle à la tradition, continuera d’appeler « Wolfskirch »      On verra plus loin dans quelles circonstances ce nom s’est imposé comme allant de soi, à la population, mais auparavant il est utile d’exposer les données recueillies sur la famille d’Ermbert.        Les seigneurs de Diedendorf      Le noble Ermbert, qui au 7e siècle possède une résidence à Diedendorf, a une ascendance prestigieuse, signalée dans une étude remarquable de Paul Gerber, parue dans « Pays d’Alsace » en 1987 (5) 

     En effet, le père d’Ermbert, Gundwinn (+ avant 699), fils d’Odo est identifié par cet auteur comme le premier Duc d’Alsace. A l’époque, et avant de devenir un titre nobiliaire, le terme «duc» (en allemand Hertzog), désignait une fonction : Gundwin était chargé de l’administration et du commandement de l’armée.      La mère d’Ermbert, Wolfgunda, est fille de feu Wolfoald (+ av.694), qui, lui, est dit «maire du palais». Au royaume d’Austrasie (capitale Metz), cette haute charge impliquait l’exercice de la régence en cas de minorité du roi. Wolfoald est donc, comme Gundwin, un personnage politique de premier plan au temps des Mérovingiens, et lui aussi a des attaches à Diedendorf.      Voilà donc une promotion inattendue pour notre modeste village, où ces dignitaires venaient séjourner dans la propriété familiale, qui correspondait sans doute au fief, dont fut investi, des siècles plus tard, le bailli Johann Streiff von Lauenstein, constructeur en 1570/77 du château.     A présent, le lecteur dispose de tous les éléments pour évaluer l’exposé qui suit (crédible ou fumeux ?) sur l’origine du nom du village voisin . Wolfskirch,l’église du Loup           En août 1881, M.Sommer père, cultivateur à Wolfskirchen, était en train de piocher son « Planzstück », situé près de
la Sarre, face au moulin, quand soudain sa pioche heurta un bloc de grès qu’il dégagea, intrigué par ses dimensions. 
     La pierre creuse était un fragment de sarcophage, découverte que Sommer se hâta de signaler. C’est l’historien -archéologue Henri Schlosser de Drulingen, qui vient examiner la pièce et dégager le reste du cercueil.      Sous sa direction, le site fut fouillé en 1882-1884, après quoi Schlosser publia un compte-rendu minutieux dont voici le résumé : (6)  -A 50 cm de profondeur, les fouilles mirent à jouer les substructions d’un édifice orienté d’est en ouest, à l’intérieur duquel le sarcophage avait été enterré.     L’archéologue consulta alors le vieux livre terrier de Wolfskirchen, qui fournit une précieuse indication, puisque l’emplacement en question y est désigné comme «ein Platz Garten, wo vor Zeiten die alte Diedendorfer Kirche gestanden».      En son temps, cette «vieille église de Diedendorf» desservait manifestement nos deux villages jumeaux, car le «Windweg» qui la reliait à Wolfskirchen, est appelé «heiliger Weg» dans le vieux terrier, où la parcelle occupée par le sanctuaire porte le n°360, section E.         Avec ses 15,50m sur 11,60m hors œuvre, l’église de dimensions modestes était certainement, selon Schlosser, une de ces «Eigenkirchen» du haut Moyen-Age, c.à.d. propriété privée du bâtisseur, qui en général s’y faisait inhumer. Après expertise des pièces mises à jours, l’historien livra ses conclusions : 

-La construction de l’église, l’un des plus vieux sanctuaires chrétiens du Saargau, remonte aux débuts de l’ère mérovingienne (6e-7e siècle).

 -Elle fut vraisemblablement édifiée sur  l’emplacement d’un temple gallo-romain en ruine, dont les bâtisseurs utilisèrent les matériaux (hypothèse confirmée en 1954, lorsqu’on retire de
la Sarre des vestiges gallo-romains à hauteur du moulin de Wolfskirchen). 
-Exhumé sans couvercle (7), le cercueil était composé de deux blocs de grès, portant des fragments d’inscriptions latines. Ces blocs, évidés, étaient reliés par une bande de maçonnerie, qui allongeait à 2m la longueur du cercueil, visiblement conçu pour un individu de haute taille, et contenant les ossements de 3 personnes. 

-Pour expliquer l’appelation «église de Diedendorf», Schlosser émit l’hypothèse qu’à l’époque notre ban enjambait probablement la rivière, vu qu’au 18e siècle encore, les châtelains de Diedendorf prélevaient la dîme sur

 le terrain de l’ancienne église. 

     Sur ce dernier point, je suggère plutôt l’explication suivante :

au 7esiècle, nos deux villages formaient à mon avis, une seule entité

territoriale, aux mains de la famille d’Ermbert, si bien que leur église commune prit naturellement le nom de la résidence seigneuriale.     Enfin, la déduction logique nous offre sur un plateau le nom du bâtisseur du sanctuaire, que les experts font remonter au sixième et septième  siècle. Il s’agit manifestement de Wolfoald, qui, à l’époque résidait à Diedendorf, et qui, comme le voulait la coutume, sera inhumé dans sa « Eigenkirche », à laquelle le peuple aura donné, spontanément, le nom qui s’imposait :Wolfskirch, l’église de Wolfoald, un nom transféré par la suite au village qui se construira en amont.      On ignore pendant combien de temps le sanctuaire du val de Sarre resta en usage. Toujours est-il qu’au cours des années 1327 et  1338 nos villages jumeaux se dotèrent chacun de sa propre église paroissiale, époque à laquelle, par conséquent, le vieux sanctuaire avait disparu.      C’est par analogie que Wolfskirchen dédiera son nouveau lieu de culte à l’évêque de Ratisbonne, St Wolfgang (+ 994), dont l’auréole fera pâlir et s’éteindre le souvenir de Wolfoald. En conclusion, compliments à nos voisins et cousins «tartes au quetsches» : pour expliquer l’origine du nom de leur village, ils pourront désormais se référer à un noble Franc, maire du palais de surcroît, ce qui est tout de même plus valorisant que la légende de
la Louve, venue mettre bas ses louveteaux, sous la chaire de l’église de Wolfskirchen. 
Notes. 
1. Intitulé «Liber donationum des Klosters Weissenburg», le recueil des chartes est aujourd’hui propriété du «Historischer Verein der Pfalz» qui a son siège à Speyer. 2.Cet itinéraire, reconstitué par la «commission Historique de Darmstadt» m’a été communiqué par un ami, Albert Girardin, dont l’ouvrage «Kirrberg im Krummen Elsass» (Dietrich Pfaehler Verlag) offre des aperçus intéressants sur nos villages francs. 3. Hans Walter Herrmann, « Geschichte der Grafschaft Saarwerden bis zum Jahre 1527 », (Minerva Verlag, Saarbrücken 1957). Cette étude en trois volumes reproduit le texte des chartes, vol.1.p.55 ). 4.Henri Schlosser, «Das abgegangene Dorf Trimlingen im Eichelthale», brochure publiée en 1903 à Saverne, qui signale aussi que «Marca Bettune», identifié à Bettwiller par
la Commission de Darmstadt, est en fait, Butten. 
5.Paul Gerber, «Gundwin, premier Duc d’Alsace et le pays de Dabo-Walscheid», in «Pays d’Alsace », cahier 138 (1987) 6.Henri Schlosser : «Notice sur un sarcophage découvert  dans l’ancienne église de Diedendorf », brochure imprimée en 1885 à Strasbourg. 7.Ce détail du couvercle manquant a fait ressurgir un souvenir d’enfance : à l’emplacement de la «Trott» en surplomb de «Graffe Kehr» où l’on allait débiter les pommes à cidre dans un «Häxler» puis en extraire le jus, une grande dalle rectangulaire, qui portait des signes en relief, était posée contre le mur du bâtiment attenant. Je crois me souvenir aussi que «Heckels», les propriétaires de
la Trott, avaient un Planzstück, ou un pré, dans les parages de la «vieille église». 
D’où la question : se pourrait-il que cette dalle, dont j’ignore si elle existe encore, correspondait au couvercle disparu du sarcophage ? 
                                                                 Lilly Lichty   2007                 

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